Emil Nolde

Emil Nolde

„Im Theater“ 1910/11
Aquarell und Tusche auf Papier
18,5 x 12 cm

Biografie

1867 — Geboren als Emil Hansen in Nolde.

1884—1888 — Lehre als Holzbildhauer.

1892—1897 — Lehrer für gewerbliches Zeichnen am Industrie-
und Gewerbemuseum in St. Gallen.

1898—1899 — Umzug nach München und Besuch der privaten Malschule von Friedrich Fehr. Im Sommer 1899 an der Hölzel-Schule in Dachau.

1900 — Besuch der Académie Julien, Paris. Im Sommer Rückkehr nach Nolde.

1902 — Heirat mit Ada Vilstrup.

1906-1907 — Mitglied der Künstlergruppe „Brücke“.

1908 — Mitglied der „Berliner Sezession“.

1910 — Ausschluss aus der „Berliner Sezession“. Nolde ist Mitbegründer der „Neuen Sezession“, Berlin.

1913-1914 — Reise in die Südsee.

1920 — Nolde nimmt die dänische Staatsbürgerschaft an.

1926 — Ehrendoktorwürde der Kieler Universität.

1927 — Umzug nach Seebüll.

1931 — Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, Berlin.

1933—1937 — Nolde erkrankt an Magenkrebs und wird 1935 in Hamburg operiert.

1937 — werden 1052 Werke beschlagnahmt. 48 Arbeiten hängen in der Ausstellung „Entartete Kunst“.

1938—1945 — Trotz Malverbots entstehen mehr als 1000 kleinformatige Aquarelle
(„Ungemalte Bilder“).

1941 — Ausschluss aus der „Reichskunstkammer“.

1944 — Das Berliner Atelier wird ausgebombt.

1946 — Verleihung des Professorentitels durch die Landesregierung Schleswig-Holstein. Tod von Frau Ada.

1948 — Heirat mit Jolanthe Erdmann.

1949 — Stephan-Lochner- Medaille der Stadt Köln.

1950 — Graphik-Preis der XXVI. Biennale, Venedig.

1952 — Verleihung des Ordens „Pur le mérite“.

1956 — Am 13. April stirbt Emil Nolde in Seebüll. Errichtung der „Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde“.