Emil Schumacher (1912—1999)

Emil Schumacher

„G-3/1982“, 1982
Gouache und Sand auf blaugrundiertem Packpapier
62,5 x 81,5 cm

Biografie

1912 — Am 29. August in Hagen geboren.

1932—1935 — Studium an der Kunstgewerbeschule, Dortmund.

1939—1945 — Dienstverpflichtung als technischer Zeichner im Rüstungsbetrieb Hagener Akkumulatoren-Werke.

1941 — Heirat mit Ursula Klapprott. Geburt des Sohnes Ulrich.

1947 — Gründungsmitglied der Künstlergruppe „junger westen“.

1948 — Kunstpreis „junger westen“ der Stadt Recklinghausen.

1951 — Erste ungegenständliche Arbeiten entstehen.

1956 — Entstehung der ersten Tastobjekte.

1958—1960 — Professur an der Hochschule für Bildende Künste, Hamburg.

1966—1977 — Professur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Karlsruhe.

1967—1968 — Gastprofessur an der Minneapolis School of Art. Entstehung der „Minneapolis Suite“.

1968 — Mitglied der Akademie der Künste, Berlin. Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland.

1969 — Winteraufenthalt auf Djerba, wo die Serie „Djerba Gouachen“ entstehen.

1971 — Regelmäßige Aufenthalte auf Ibiza, wo ein großer Teil der Gouachen und Arbeiten auf Papier entstehen.

1974 — Preis der Stadt Ibiza.

1982 — Mitglied des Ordens „Pour le Mérite“. Ehrenring der Stadt Hagen.

1983 — Großes Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland.

1985 — Ehrengast der Villa Massimo, Rom.

1987 — Ernennung zum Ehrenbürger der Stadt Hagen. Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen.

1990 — Ehrung als „Bürger des Ruhrgebiets“

1991 — Gastprofessur beim Concorso Superiore Internazionale des Disegno der Fondazione Antonio Ratti, Como.

1992 — Ehrendoktorwürde der Universität Dortmund.

1993 — „Salle d´honneur“ der XX. Biennale Internationale Gravure, Ljubljana.

1997 — „Grand prix d´honneur“ der Internationalen Graphik-Triennale, Krakau. Ehrenbürger der Stadt Jena.

1999 — Mitglied der sächsischen Akademie der Künste, Dresden.

1999 — Am 4. Oktober stirbt er in San José, Ibiza.