Erich Heckel (1883 — 1970)

Erich Heckel

„Landschaft“, 1922
Aquarell auf Papier
53 x 64,5 cm

Biografie

1883 — Erich Heckel wird am 31. Juli in Döbeln/Sachsen geboren.

1904 — Architekturstudium in Dresden. Freundschaft mit Ernst Ludwig Kirchner und Fritz Bleyl.

1905 — Mitbegründer der Künstlergruppe „Brücke“.

1906 — Begegnung mit Max Pechstein und Emil Nolde. Freundschaft mit Gustav Schiefler und Dr. Rosa Schapire.

1906—1910 — Wiederkehrende Aufenthalte in Dangast und an den Moritzburger Seen.

1910 — Freundschaft mit Otto Mueller.

1911 — Übersiedlung nach Berlin.

1912 — Teilnahme an der Sonderbundausstellung, Köln. Freundschaft mit Lyonel Feininger und Dr. Walter Kaesbach.

1915—1918 — Als Sanitäter in Flandern: Roeselaere und Ostende. Begegnung mit Max Beckmann. Freundschaft mit James Ensor. Heirat mit Hilde Frieda Georgi (Sidi).

1919—1920 — Gründungsmitglied „Arbeitsrat für Kunst“, Berlin. Vorübergehend Mitglied der „Novembergruppe“, Berlin.

1919 — Ausstellung in der Kestnergesellschaft, Hannover. Freundschaft mit Paul Klee.

1937 — Ausstellungsverbot. 729 Arbeiten werden durch die Nationalsozialisten beschlagnahmt.

1944 — Zerstörung des Berliner Ateliers. Zahlreiche Arbeiten und alle Druckstöcke werden vernichtet.

1949—1955 — Professur an der Akademie der Bildenden Künste, Karlsruhe.

1956 — Verleihung des Bundesverdienstkreuzes.

1957 — Kunstpreis der Stadt Berlin.

1961 — Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen.

1962 — Ehrenmitglied der Akademie der Bildenden Künste, Nürnberg.

1965 — Ehrenbürger der Stadt Kiel.

1967 — Verleihung des Ordens „Pour le Mérite“.

1970 — Am 27. Januar stirbt er in Radolfzell am Bodensee.