Ernst Ludwig Kirchner (1880—1938)

Ernst Ludwig Kirchner

„Gerti mit Maske“, um 1910
Tusche auf Papier
24,8 x 24,6 cm

Biografie

1880 — Am 6. Mai in Aschaffenburg geboren.

1901 — Beginn des Architekturstudiums in Dresden.

1903 — Studiensemester an der Kunsthochschule München.

1904 — Fortsetzung des Studiums in Dresden.

1905 — Gründung der Künstlergruppe „Brücke“.

1906 — Dodo wird Kichners Modell und Geliebte.

1909 — Fränzi Fehrmann wird Muse der „Brücke“.

1910 — Mitglied des Deutschen Künstlerbundes.

1911 — Übersiedlung nach Berlin. Gründet zusammen mit Max Pechstein das MUIM-Institut (Moderner Unterricht im Malen). Bekanntschaft mir den Schwestern Erna und Gerda Schilling.

1912 — Teilnahme an der Sonderbundausstellung, Köln.

1913 — Schreibt die Chronik der „Brücke“. Auflösung der „Brücke“.

1915 — Meldet sich freiwillig zum Militär. Erkrank, beurlaubt und entlassen. Sanatoriumsaufenthalt in Königsstein.

1916 — Aufenthalt im Sanatorium Kohnstamm. Im Dezember Aufenthalt im Nervensanatorium von Dr. Edel, Berlin-Charlottenburg.

1917 — Übersiedlung nach Davos. Sommer auf der Staffelalp. Einweisung in das Sanatorium Bellevue, Kreuzlingen.

1918 — Übersiedlung nach Frauenkirch bei Davos.

1920 — Schreibt das erste Mal unter dem Pseudonym Louis de Marsalle über sein Werk.

1921 — Bekanntschaft mit der Tänzerin Nina Hard in Davos.

1922 — Bekanntschaft und Beginn der Zusammenarbeit mit der Weberin Lise Gujer.

1923 — Umzug in das „Wildbodenhaus“ oberhalb von Frauenkirch.

1926 — Erste Deutschlandreise.

1931 — Mitglied der Akademie der Künste, Berlin.

1937 — 639 Werke werden als „entartet“ aus deutschen Museen beschlagnahmt.

1938 — Freitod am 15. Juni in Frauenkirch.