Ernst Wilhelm Nay (1902—1968)

Ernst Wilhelm Nay

„Die Kathedrale“, 1942
Gouache auf Karton
23,5 x 29,5 cm

Biografie

1902 — am 11. Juni in Berlin geboren.

1921 — Abitur auf der Internatsschule Schulpforta in Thüringen.

1925 — Stipendiat an der Berliner Hochschule für bildende Künste in der Malklasse von
Carl Hofer, dessen Meisterschüler er wird.

1928 — Studienreise nach Paris.

1937 — die Nationalsozialisten beschlagnahmen 10 Werke Nays, der inzwischen als „entartet“
verfemt wird, aus dem öffentlichen Besitz. Zwei seiner Bilder werden auf der von den Nationalsozialisten veranstalteten Schandausstellung „Entartete Kunst“ gezeigt. Durch finanzielle Unterstützung Edvard Munchs verbringt Nay drei Monate in Norwegen.

1939 — Nay lernt die Kunsthändlerin Hanna Bekker vom Rath kennen.

1940—1945 — Kriegseinsatz in Südfrankreich und in der Bretagne, zu dieser Zeit
entstehen kleine Aquarelle und Zeichnungen.

1947 — Bekanntschaft mit den Sammlern Günther und Carola Peill, Bernhard Sprengel,
Herbert Kurz und Karl Ströher.

1949 — Beginn der Werkperiode der  „Fugalen—Bilder“.

1951 — Umzug nach Köln.

1952 — Beginn der Werkperiode der „Rhythmischen Bildern“.

1954 — Beginn der Werkperiode der „Scheiben Bilder“.

1955 — Lichtwark—Preis in Hamburg.

1956 — Einzelausstellung im Deutschen Pavillon der Biennale in Venedig. Großer
Kunstpreis des Landes Nordrhein—Westfalen. Ernennung zum Mitglied der Akademie der Künste, Berlin.

1962 — Große Einzelausstellung zum 60. Geburtstag im Museum Folkwang, Essen.
Einzelausstellungen in New York.

1964 — Kunstpreis der Stadt Berlin

1966 — Reisen nach Marokko, New York, Los Angeles, Hawaii, Japan und Hongkong.

1968 — Am 8. April verstirbt Ernst Wilhelm Nay in Köln.