Fritz Winter (1905—1976)

Fritz Winter

Garten-Teile, 1955
Öl auf Leinwand
135 x 145 cm

Biografie

1905 — Am 22. September in Altenbögge bei Unna geboren.

1919 — Bergarbeiterlehre als Grubenelektriker in Ahlen.

1927—1930 — Studium am Bauhaus, Dessau u.a. bei Paul Klee, Wassily Kandinsky und Oskar Schlemmer.

1928 — Begegnung mir Naum Gabo.

1929 — Erster Besuch bei Ernst Ludwig Kirchner in Davos.

1931 — Lehrtätigkeit an der Pädagogischen Akademie, Halle. Erste Bilder unter dem Titel „Abstrakte Stilleben“ entstehen.

1933 — Übersiedlung nach Allach bei München.

1935 — Übersiedlung nach Dießen am Ammersee.

1937 — Malverbot. Seine Werke werden aus öffentlichen Sammlungen entfernt.

1939—1945 — Soldat an der Ostfront.

1944 — Schwere Verwundung. Während des Genesungsurlaubs entsteht die Bildfolge „Treibkräfte der Erde“.

1946—1949 — Kriegsgefangenschaft in Russland.

1949 — Mitbegründer der Künstlergruppe „ZEN 49“ in München.

1950 — II. Preis der Biennale, Venedig. Bekanntschaft mit Hans Hartung und Pierre Soulages. Formale Beruhigung in seinen Arbeiten, er malt die „Bandzeichenbilder“.

1953 — Gastdozent an der Landeskunstschule Hamburg. Heirat mit Margarete Schreiber-Rüffer.

1954 — Kurzzeitiger Ausstieg (zusammen mit Willi Baumeister) aus dem Deutschen Künstlerbund, aufgrund der „Unterdrückung der Abstrakten“.

1955—1970 — Professur an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste, Kassel.

1955 — Teilnahme an der documenta, Kassel.

1958 — Tod der ersten Frau Margarete. Preis der Weltausstellung Brüssel. Kunstpreis der Stadt Berlin.

1959 — Heirat mit Waltraud Schreiber. Teilnahme an der documenta II, Kassel.

1961 — Es entstehen die Farbraummodulationen.

1964 — Teilnahme an der documenta III, Kassel.

1969 — Verleihung des Bundesverdienstkreuzes.

1974 — Tod der zweiten Frau Waltraud. Winter schenkt eine große Anzahl von Bildern dem Galerieverein München, der heutigen Fritz-Winter-Stiftung, München.

1976 — Am 1. Oktober stirbt er in Herrsching am Ammersee.