Karl Hartung (1908-1967)

Karl Hartung

Karl Hartung
„Sphärische Form“, um 1939
Bronze

Biografie

1908 — Am 2. Mai Mai in Hamburg geboren.

1923 — Beginn der Ausbildung in den Werkstätten für Bildhauerarbeiten von Carl Briese.

1925 — Studium an den Staatlichen Schulen für angewandte Kunst Hamburg bei dem Bildhauer Johann Michael Bossard.

1929 — Stipendium der Lichtwark-Stiftung. Übersiedlung nach Paris. Intensive Auseinandersetzung mit der Anthroposophie.

1932 — Hartung bezieht zusammen mit Ilse Quast ein Atelier in Florenz. Einfluss von Michelangelo und Donatello.

1935 — Heirat mit Ilse Quast. Erste abstrakte Plastik.

1936 — Übersiedlung nach Berlin.

1939 — Bekanntschaft mit Constantin Brancusi, Hans Arp und Henri Laurens. Verschiedene Arbeiten betitelt er mit „Vegetative Form“.

1941 — Hartung wird zum Kriegsdienst eingezogen.

1947 — Geburt der Tochter Hanne. Es entstehen zahlreiche abstrakte und figürliche Holzskulpturen.

1948 — Gründungsmitglied der Künstlergruppe „Zone 5“.

1949 — Hartung ist Gründungsmitglied der „Berliner Neuen Gruppe“ und der „Neuen Gruppe“ in München.

1950 — Berliner Kunstpreis für Bildhauerei. Mitglied im Deutschen Künstlerbund.

1951 — Professur für Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste, Berlin. Mitglied der Münchener Künstlergruppe „ZEN 49“.

1954 — Cornelius-Preis der Stadt Düsseldorf. Die organisch, biomorphe Abstraktion wird allmählich aufgegeben.

1955 — Vorsitz des Deutschen Künstlerbundes. Teilnahme an der documenta.

1956 — Mitglied der Akademie der Künste, Berlin.

1957 — Gründungsmitglied der Deutschen Sektion der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste (AIAP).

1958 — Beiratsmitglied der Villa Romana in Florenz.

1959 — Leiter der Abteilung Freie Kunst und stellvertretenden Direktor der Hochschule der Bildenden Künste in Berlin. Teilnahme an der documenta II.

1961 — Großer Preis des Landes Nordrhein-Westfalen.

1967 — Karl Hartung stirbt am 19. Juli in Berlin.