Max Beckmann (1884—1950)

„Der Eismann II“, 1944
Tusche und Bleistift auf Bütten
36,5 x 23,5 cm

Biografie

1884 — Am 12. Februar in Leipzig geboren.

1900 — Studium an der Großherzoglichen Kunstschule in Weimar.

1903 — Beckmann verlässt die Akademie.

1906 — Stipendium der Villa Romana, Florenz. Übersiedlung nach Berlin und erste Teilnahme an einer Ausstellung der „Berliner Secession“. Heirat mit Minna Tube.

1913 — Austritt aus der „Berliner Secession“. Mitbegründer der „Freien Secession“, Berlin.

1914 — Im Ersten Weltkrieg freiwilliger Sanitätssoldat an der Ostfront.

1915 — Psychischer Zusammenbruch.

1917 — Entlassung aus dem Militärdienst.

1919 — Gründungsmitglied der „Darmstädter Sezession“.

1925 — Übernahme eines Meisterateliers an der Frankfurter Kunstgewerbeschule.

1929 — Professur in Frankfurt am Main.

1925 — Trennung von Minna Beckmann-Tube. Heirat mit Mathilde von Kaulbach.

1928 — Verleihung des „Reichsehrenpreises Deutsche Kunst“. Goldene Medaille der Stadt Düsseldorf.

1929 — Ehrenpreis der Stadt Frankfurt. Professur an der Frankfurter Städelschule.

1933 — Entlassen die Nationalsozialisten Beckmann aus seinem Professorenamt. Seine Werke werden aus deutschen Museen entfernt. Übersiedlung nach Berlin.

1937 — Emigration nach Amsterdam.

1946 — Ablehnung von Berufungen an die Werkkunstschule Darmstadt und die Münchener Akademie.

1947 — Ablehnung einer Berufung an die Berliner Hochschule für Bildende Künste. Professur an der Washington University School of Art, St. Louis. Übersiedlung in die USA.

1949 — Professur an der Brooklyn Museum Art School, New York.

1950 — Conte Volpi-Preis. Verleihung der Ehrendoktorwürde der Washington University, Saint Louis.

1950 — Stirbt am 27. Dezember in New York.