Provenienz: Privatsammlung, Nordrhein-Westfalen
Klapheck fand das auf den Kopf gestellte Fahrrad in einer Zeitungsannonce von Kaufhof. „Die Zeitungsseite bewahrte ich fast zehn Jahre lang auf, ehe ich mich der Aufgabe gewachsen fühlte.“, so Klapheck. Das Fahrrad wurde vollkommen neu durchkonstruiert, nicht etwa projiziert, wobei sich die Räder mit ihren 36 Speichen als besonders schwierig erwiesen. „Es muss ja nicht nur technisch einigermaßen glaubhaft wirken, sondern auch künstlerisch stimmen.“ Klapheck hatte in Frankreich die Nachschubwagen der Tour de France mit ihren Ersatzfahrrädern auf dem Dach gesehen. Das umgekehrte Rad erscheint als Folterinstrument und steht stellvertretend für den geschundenen Sieger.“
„Konrad Klapheck, Retrospektive 1955–1985“, Hamburg, Tübingen, München (Hamburger Kunsthalle, Kunsthalle Tübingen, Staatsgalerie moderner Kunst), 1985, S. 152.
Dienstags-freitags 10-16 Uhr und nach Vereinbarung
An gesetzlichen Feiertagen bleibt die Galerie geschlossen.
Galerie Utermann
Silberstraße 22
44137 Dortmund
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