Neue Nationalgalerie, Berlin
Mit „Ruin und Rausch“ nimmt die Neue Nationalgalerie ausgewählte Werke ihrer herausragenden Sammlung der Klassischen Moderne in den Fokus, die das Berlin der 1910er- und 1920er-Jahre thematisieren. Diese Jahrzehnte – geprägt von Erstem Weltkrieg und Weimarer Republik – oszillierten beständig zwischen Gegensätzen: Exzess und Armut, Emanzipation und Extremismus gingen in der rasant wachsenden, kosmopolitischen Metropole Hand in Hand. Mit rund 35 Werken unterschiedlicher Stilrichtungen macht die fokussierte Ausstellung die Ambivalenz von Glanz und Elend, Aufstieg und Abgrund im damaligen Berlin erlebbar.
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