Anhaltische Gemäldegalerie Dessau, Orangerie am Georgium
Fritz Winter (1905 – 1976) zählt zu den wichtigsten Vertretern der abstrakten Malerei in Deutschland. In seinem 50. Todesjahr möchte Dessau an den ehemaligen Bauhausschüler erinnern. In Zusammenarbeit mit dem Anhaltischen Kunstverein beleuchtet die Gemäldegalerie in einer Ausstellung die Zeit des Malers am Bauhaus und deren Bedeutung für sein späteres Werk und vor allem für seine Wahrnehmung in der Nachkriegszeit. Mit dem „Blonden Mädchen“ kaufte die Anhaltische Gemäldegalerie im Oktober 1928 als erstes Museum überhaupt ein Bild des aufstrebenden Künstlers an. Die Ausstellung spannt mit den ungefähr 50 gezeigten Werken den Bogen von der Dessauer Studienzeit Winters bis in die Mitte der 1950er Jahre, als er durch seine hervorgehobene Präsenz auf der ersten documenta in Kassel einen Höhepunkt öffentlicher Aufmerksamkeit erlebte.
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