(1849—1938)

Christian Rohlfs

Christian Rohlfs

1849 — Am 22. Dezember in Niendorf b. Leezen Kreis Segeberg geboren
1864 — Sturz vom Baum, zweijähriges Krankenlager. Der behandelnde Arzt Dr. Stolle, Schwager Theodor Storms, beschafft Malutensilien.
1869 — Rohlfs besucht mit einer Empfehlung von Theodor Storm Ludwig Pietsch in Berlin.
1870 — Studium an die Großherzogliche Akademie in Weimar
1873 — Amputation des rechten Beines.
1875 — Studienaufenthalte in Weißenfels und Dresden.
1876 — Lehrzeit bei Alexander Struys.
1884 — Rohlfs wird am 15. Juni zum selbständigen Künstler erklärt. Er behält sein Freiatelier.
1888 — Erste Zeichen impressionistischer Lockerung der Malweise.
1890 — Ausstellung in der Akademie der Künste, Berlin.
1900 — Durch Vermittlung von Henry van de Velde erster Kontakt zu Karl Ernst Osthaus in Hagen, der mit den Vorbereitungen zur Gründung des Folkwangmuseums beschäftigt ist.
1901 — Übersiedlung nach Hagen an das entstehende Folkwangmuseum.
1902 — Auf Veranlassung Hans Oldes am 25. Dezember nachträgliche Verleihung des Professorentitels.
1903 — Erste Aquarelle
1904 — Bekanntschaft mit Dr. Kaesbach und Edvard Munch. Aufgabe des Freiateliers in Weimar. Erster Besuch in Soest.
1905 — Freundschaft mit Emil Nolde.
1907 — Mitglied des von Karl Ernst Osthaus geleiteten „Sonderbundes westdeutscher Kunstfreunde und Künstler.“ Erste Ausstellung der „Brücke“ im Folkwangmuseum Hagen.
1908 — Erste Holzschnitte.
1909 — Ausstellung im Folkwangmuseum. Beteiligung an der Sonderbundausstellung in Düsseldorf und an der Schwarz-Weiß-Ausstellung der „Berliner Secession“.
1910 — Beteiligung an der Sonderbundausstellung Düsseldorf.
1911 — Mitglied der „Neuen Secession“, Berlin.
1914 — Infolge der Erschütterung durch den Kriegsausbruch mehrere Monate arbeitsunfähig. Ordentliches Mitglied der „Freien Secession“, Berlin.
1919 — Heirat mit Helene Vogt. Sonderausstellung zum 70. Geburtstag; Nationalgalerie, Berlin; Kestner-Gesellschaft, Hannover; Galerie A. Flechtheim, Düsseldorf.
1920 — Sonderausstellung bei Paul Cassirer, Berlin.
1922 — Verleihung des Dr.-Ing. e. h. der Technischen Hochschule Aachen.
1924 — Ehrenbürger der Stadt Hagen. Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, Berlin.
1925 — Verleihung des Dr. phil. h. c. der Universität Kiel. Außerordentliches Mitglied der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf.
1928 — Erste Reise nach Ascona am Lago Maggiore.
1937 — Rohlfs gilt als „entartet“. Ausstellungsverbot. Ausschluss aus der Preußischen Akademie der Künste, Berlin. 412 seiner Werke werden aus Museumsbesitz beschlagnahmt. Letzte Ausstellung in der Galerie F. Möller, Köln.
1938 — Am 8. Januar stirbt er in Hagen. Verkaufsverbot. Gedächtnis-Ausstellungen in Basel, Bern und Zürich.

© Copyright Galerie Utermann 2020

© Copyright Galerie Utermann 2020

© Copyright Galerie Utermann 2020

Galerie Utermann, Silberstraße 22, 44137 Dortmund

Galerie Utermann, Silberstraße 22, 44137 Dortmund

Galerie Utermann, Silberstraße 22, 44137 Dortmund