Vera Lutter

Vera Lutter

Vera Lutter (* 1960 in Kaiserslautern) ist eine in New York City lebende und arbeitende Künstlerin. Sie ist bekannt für ihre großformatigen Fotografien von Schiffswerften, Flughäfen, Fabriken und den ägyptischen Pyramiden.


Vera Lutters Werdegang


1985 fängt Vera Lutter an, Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in München zu studieren. Dieses Studium schließt sie 1991 erfolgreich ab. Anschließend geht die Künstlerin nach New York um dort an der School of Visual Arts „Fotografie und verwandte Medien“ zu studieren. 1995 schließt sie auch dieses Studium mit dem Master of Fine Arts (MFA) erfolgreich ab.

Vera Lutters Technik

Bereits während ihres Studiums beginnt Lutter, sich mit der Technik der Camera Obscura, auch Lochkamera genannt, auseinanderzusetzen. Dieses Medium wird der Schwerpunkt ihrer Arbeiten werden. Lutters Arbeiten benötigen Stunden oder manchmal auch Wochen der Belichtung und resultieren in einem Negativabzug der Szene. Durch diese Arbeitsweise erfährt Vera Lutter einen sehr selektiven Arbeitsprozess und die Menge und Varietät an Aufnahmen ist deutlich limitierter als bei anderen Fotografen.

Die oft großen Formate ihrer Arbeiten sollen dem Betrachter das Gefühl geben, direkt in die dargestellte Szenerie eintauchen zu können.

2001 wird Vera Lutter mit der Mitgliedschaft der John Simon Guggenheim Memorial Foundation geehrt. Die Stiftung fördert Personen, die bereits eine außergewöhnliche Kapazität für Wissenschaft oder außergewöhnliche kreative Fähigkeiten in der Kunst bewiesen haben. Zwei Jahre darauf wird ihr das Stipendium der Pollock-Krasner Foundation verliehen. Die Stiftung hat sich zum Ziel gemacht, frei arbeitende Künstler finanziell unterstützen.

Ihre Arbeiten sind international in Museen und öffentlichen Kunstsammlungen, wie zum Beispiel dem Centre Pompidou in Paris, dem Kunstpalast in Düsseldorf, dem Museum of Modern Art (MoMa) in New York und dem Israel Museum in Jerusalem vertreten.

Quellen: • Webseite der Künstlerin https://veralutter.net/home.php

Öffentliche Sammlungen

The Art Institute of Chicago, Chicago, IL.
Boston Museum of Fine Arts, Boston, MA.
Brooklyn Museum, New York, NY.
Centre Pompidou, Paris, France.
Chrysler Museum of Art, Norfolk, VA.
Davis Museum, Wellesley, MA.
Dia Art Foundation, New York, NY.
The Modern Art Museum of Fort Worth, Fort Worth, TX.
The J. Paul Getty Museum Los Angeles, CA.
The Solomon R. Guggenheim Museum, New York, NY.
Harvard Art Museums, Fogg Museum, Cambridge, MA.
The Israel Museum, Jerusalem, Israel.
Kunsthaus, Zürich, Schweiz.
Lenbachhaus, München, Deutschland.
Los Angeles County of Art, Los Angeles, CA.
Museum Kunstpalast, Düsseldorf, Deutschland.
Museum of Fine Arts, Houston, TX.
The Metropolitan Museum of Art, New York, NY.
Middlebury College Museum of Art, Middlebury, VT.
Minneapolis Institute of Art, Minneapolis, MN.
The Modern Art Museum of Fort Worth, Fort Worth, TX.
Museum of Contemporary Art, Chicago, IL.
Museum of Fine Arts, Houston, TX.
The Museum of Modern Art, New York, NY.
The National Gallery of Art, Washington, D.C.
Neue Galerie, New York, NY.
Neue Nationalgalerie, Berlin, Deutschland.
New York Public Library, New York, NY.
North Carolina Museum of Art, Raleigh, NC.
San Francisco Museum of Modern Art, San Francisco, CA.
Whitney Museum of American Art, New York, NY.

 

 

© Copyright Galerie Utermann 2020

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Galerie Utermann, Silberstraße 22, 44137 Dortmund

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