Landhaus Mariahalde bei Rorschach - Gabriele Münter

Landhaus Mariahalde bei Rorschach

Provenienz:

Nachlass der Künstlerin

Galerie Resch, Gauting

Sammlung Eisenmann, Süddeutschland

Ausstellungen:

Wegbereiter der Moderne – der Blaue Reiter, Stadtmuseum Langenfeld, Langenfeld, 30. Oktober 2026 – 22. Januar 2017

Gabriele Münter. Retrospektive, Leopold Museum, Wien, 20. Oktober 2023 – 18. Februar 2024

Gabriele Münter. Aufbruch in Form und Farbe, Kunstmuseum Ravensburg, 22. November 2025 – 22. März 2026

Literatur:

Ivan Ristic und Hans-Peter Wipplinger (HG.): Gabriele Münter. Retrospektive, Leopold Museum Wien 2023, S. 151

Im Herbst 1914 verbrachten Gabriele Münter und Wassily Kandinsky mehrere Wochen in der Schweiz im Landhaus Mariahalde bei Rorschach am Bodensee. Die Reise fiel in die ersten Wochen des Ersten Weltkriegs und sollte ihre letzte gemeinsame Station werden. Kurz darauf kehrte Kandinsky nach Russland zurück, während Münter zunächst nach Skandinavien emigrierte. Das Gemälde zeigt das Landhaus, umgeben von einem weitläufigen Garten. Leuchtende Farben, kräftige Konturen und vereinfachte Formen prägen die Komposition. Das Bild entstand an einem Wendepunkt in Münters Leben und markiert zugleich das Ende ihrer gemeinsamen Zeit mit Kandinsky.

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